Nina Walkenbach, Aachener AGIT mbH

Interview mit Nina Walkenbach der AGIT mbH

Thema: Kooperation der Firmen AGIT, Kern, Pakadoo „Paketzustellung im TZA“                                                                                                                                                      27.07.2018

 

„Ich glaube, wenn sich mehrere Kooperationspartner zusammenfinden und alle ihren Teil dazu beitragen, kann man etwas Schönes, Neues schaffen!“, so beschreibt Nina Walkenbach, von der AGIT mbH, ihre Erfahrung mit interdisziplinärer Kooperationsarbeit.

Im Rahmen des InnoDigicraft Ideenwettbewerbs schlossen sich die AGIT mbH, die Kern GmbH und Pakadoo zusammen und planten einen Paketterminal im Technologiezentrum Aachen am Europaplatz. „Gerade für Unternehmen eine super Sache, weil die privaten Pakete nicht direkt ins Unternehmen geschickt werden, sondern im Terminal eingehen“ und mit den ca. 80 Unternehmen und rund 1.000 Mitarbeitern biete das Technologiezentrum am Europaplatz Aachen (TZA) eine ideale Testfläche, erklärt Nina Walkenbach.

Die Idee entstand an einem runden Tisch im Mai dieses Jahres, während sich zunächst alle Parteien vorstellten und über die Idee gesponnen wurde, verlief danach alles sehr schnell. „Die Arbeitsaufträge sind alle verteilt, per Mail wird alles rundgeschickt damit alle einen gemeinsamen Sachstand haben“, führt Nina Walkenbach aus. Derzeit befinde sich das Projekt mitten im Prozess, bei der Kern GmbH und Pakadoo stehe derzeit die Integration der pakadoo-Software in die Kern-Terminals an, außerdem seien weitere Termine vor Ort hinsichtlich der Elektronik und Technik bereits für nächste Woche geplant, so Nina Walkenbach. „Wir hoffen, dass das Terminal im September 2017 ins Technologiezentrum kommt“, führt sie fort.

Nina Walkenbach zeigt sich nicht nur von ihren Kooperationspartnern begeistert denn „ohne unsere Kooperationspartner hätten wir das niemals im Technologiezentrum anbieten können“, auch das Resümee für das gesamte Projekt ist sehr positiv. „Beeindruckend wer und was da alles mobilisiert wurde. Mit dem Innovationsforum wurde eine Plattform geboten, um verschiedene Parteien an einen Tisch zu bekommen und dazu zu bringen, verschiedene Ideen entwickeln zu können – das war super!“, erklärt die Vertreterin der AGIT mbH.

In Bezug auf Zukunftsvisionen für das Paketzustellungsprojekt im TZA fasst Nina Walkenbach zusammen, dass „es schön wäre, wenn man weitere Dinge integrieren könnte, wie beispielsweise die Lieferung von Lebensmitteln oder Büchern von lokalen Buchhändlern oder einem Wäscheservice. Wenn man das weiterdenkt und gerade das, was das Terminal bietet, weiter ausreizt, beispielsweise die Kühl- und Gefriereinheiten, und man weitere Dienstleistungen integrieren könnte, dann wäre das wirklich klasse!“. Denn insgesamt sei die Idee definitiv auf andere Unternehmen übertragbar, da „jeder für sich überlegen kann, wie er das Terminal für sich nutzbar macht“, so Nina Walkenbach. Doch der eigene Fokus liege derzeit ganz alleine auf der Umsetzung des Projekts im TZA.

 

Interviewerin: Carolina Tesarczyk, Institut für Unternehmenskybernetik e.V.

Bildquelle: Carolina Tesarczyk, Institut für Unternehmenskybernetik e.V.

Schreibe einen Kommentar