Innodigicraft startet in die Arbeitsphase – Smart Living im Smart Home

Die Arbeitsphase des Innovationsforums ist am 7. Februar mit dem ersten InnoDigicamp zum Themenbereich „Smart Home“ gestartet. An diesem Dienstag sind Vertreter aus unterschiedlichen Branchen – von Handwerkern, Versicherern, Datenschutz- und Medienexperten sowie Forschern zu diesem Workshop zusammengekommen. Gemeinsam haben sie Ideen und Geschäftsmodelle für zukünftige Herausforderungen rund um das Thema Smart Home erarbeitet und am Ende drei kollaborative Ideen vorgestellt.

Schon zu Beginn der Veranstaltung ist deutlich geworden, dass die Region um Aachen herum großes Potential für neue Smart Living Ideen zu bieten hat. Die vielfältigen Expertisen der Teilnehmer, haben die Kreativität bei der Ideensammlung zusätzlich befeuert. Schon bald mussten sie sich entscheiden, auf welche der zahlreichen Einfälle sie sich konzentrieren wollten.

Drei Teams haben unterschiedliche Herausforderungen aus dem Themenbereich Smart Home identifiziert, die für sie und ihre Unternehmen interessant sind. Sie haben Ideen und Lösungen im Prototypstatus entwickelt und sich immer wieder gegenseitig Rückmeldungen gegeben, bis sie schließlich einen Prototyp einer gemeinschaftlichen Produktidee den anderen Teilnehmern vorstellen konnten.

Selbstverständlich dreht sich bei Smart Living vieles um Daten, Datenverarbeitung und darum, wie neue Technologien unser Leben und Arbeiten von morgen vereinfachen oder verbessern können. Und es geht darum, wie Unternehmen sich in diesem Segment für die Zukunft aufstellen können und was Konsumenten in Zukunft von Unternehmen an Produkten und Dienstleistungen erwarten.

Aus diesem Grund konzentrierte sich ein Team auf die Steigerung von Lebensqualität und Wohnkomfort. Es wurde eine alternative Steuerung, mittels passiver Bedienung für Smart Homes erdacht. Verschiedene Sensoren könnten dabei biometrische Daten erfassen, die anschließend auf der Grundlage von psychologischen und medizinischen Kenntnissen analysiert werden und Klima- aber auch Lichtverhältnisse in einer Wohnung optimal regulieren können. Unsere Häuser der Zukunft könnten so beispielsweise intuitiv auf unsere körperliche Verfassung reagieren (Stress, Kälte, Freude etc.).

Ein anderes Team hat die Idee eines Informationspanels verfolgt, an das der Anschluss von Gebäudeautomation möglich ist. Die Idee diese Teams schließt sich nahezu nahtlos an die Vorherbeschriebene an. Wenn sich in einem Smart Home die Fenster öffnen, die Heizung umgestellt wird oder empfohlen wird, die Fenster zu verdunkeln, dann werden die Aktionen auf diesem Panel beschreiben und erklärt. Das Smart Home soll auf diesem Weg mit seinen Bewohnern kommunizieren können.

Das dritte Team hat sich einer Herausforderung gestellt, die sich nicht für die Bewohner von Smart Homes, sondern für deren Anbieter ergibt. Wie schon der Hintergrund vom Innovationsforum InnoDigicraft deutlich macht, setzen sich die Stakeholder von Smart Living und Smart Home interdisziplinär zusammen. Die Idee des dritten Teams, ist die Installation eines gemeinsamen Knotenpunktes nach InnoDigicraft. Handwerker, Hersteller, Planer und Dienstleister sollen sich in einem Forum, das bestenfalls durch die Kammern gepflegt wird, vernetzen und austauschen können.

Das InnoDigicamp zum Thema Smart Home ist ein ergebnisreicher, aber auch erfolgreicher Tag für alle Beteiligten gewesen. Daher ist es besonders erwähnenswert, dass sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Anschluss noch eine Weile bei einem Getränk und ein paar Häppchen zusammengeblieben sind, sich weiter ausgetauscht und zufrieden auf das Erreichte zurückgeblickt haben.

Doch allein mit Smart Home ist das Thema Smart Living nicht erfasst. Hier können Sie lesen, welchen Ideen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen im darauffolgenden Workshop „Energie % Versorgung“ nachgegangen sind. Sollte Ihr Interesse an unseren Veranstaltungen geweckt sein, können sie sich noch für die noch kommenden Workshops „E-Health & Pflege“ oder „Flexibles Arbeiten“ anmelden, indem Sie uns eine kurze Mail schreiben.

Zufriedene Teilnehmer und Teilnehmerinnen beim abschließenden Gruppenfoto

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